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Alexander Iwanow, Autor und Journalist,
über sein neues Buch.
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Glückwunsch, Alex! Endlich ist dein
Buch draußen.
Hat lange genug gedauert. Aber nur so kann ich meine Erfahrungen
aus dem Rotlicht-Milieu
weitergeben. Andere kommen ihr ganzes Leben nicht an solche Infos.
Gib mal ein paar Beispiele.
Du meinst, mit wem ich so geredet habe? Natürlich jene Männer,
die alles organisieren. Diese Jungs wissen genau, wo der Hammer hängt.
Und natürlich auch mit Frauen, die mitziehen. Einige voller Selbstbewusstsein, andere eher unter Druck. Manchmal
wird es krass, was zwischen diesen Menschen so abgeht.
Im Fernsehen sind Rotlicht-Reportagen ja nicht selten. Bei den Privatsendern
sieht man so etwas jeden Tag.
Nicht wirklich. Die Jungs erzählen den TV-Teams, was ihnen
gerade passt. Ehrlich ist da selten etwas. Vor allen Dingen: Das Fernsehen
zeigt nur bunte Bilder: Hier ein Stichzimmer, dort zwei, drei Sätze mit
einer Lady oder einem Wirtschafter. Was fehlt, sind Zusammenhänge und Schlussfolgerungen. Im Fernsehen läuft nur eine Doku
ab, aber keiner stellt die Frage, was man daraus lernen kann. |
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