Noch immer Boule-Droge Nr. 1

Petanque und PastisEnde der 1920er Jahre begann Paul Ricard, Sohn eines Weinhändlers aus Marseille, die Produktion eines alkoholischen Anis-Getränks. Noch heute wird sein Pastis als Zielwasser und Stärkung auf dem Boule-Platz getrunken.

Paul Ricard, Erfinder des gleichnamigen Getränks. Foto: Pernod Ricard Deutschland GmbH, Köln


Aber: Ricard ist pur nicht zu genießen, er muss mit Wasser oder alkoholfreien Getränken gemischt werden. Bei der Zugabe des Wassers kommt es zum Louche-Effekt: Aus dem goldenen Pastis wird eine milchige, gelbliche Flüssigkeit.

In Südfrankreich, der Heimat des Petanque, wird der Pastis auch noch mit einem Schuss Sirup oder Likör angereichert, der einen weiteren Geschmack oder farbliche Akzente setzen soll.

Happy Hour an der Playa de Palma. Ein Ricard darf da nicht fehlen


Drei Tipps:

  • Bei der Mischung wird ein Teil Ricard mit 5 Teilen kaltem Wasser empfohlen
  • Erst das Wasser hinzugeben, danach einen oder zwei Eiswürfel. Puristen verzichten auf die Eiswürfel
  • Den Ricard niemals im Kühlschrank aufbewahren


Hier erfährst du mehr über Paul Ricard, den Erfinder des gleichnamigen Pastis