Neues vom Petanca auf Mallorca

Heute spielen wir in Soller, eine Kleinstadt im Nordwesten von Mallorca, rund 30 km von der Inselhauptstadt Palma entfernt. Wir sind zu Gast beim „Club Petanca Union de Soller“. Der Verein wurde 1966 gegründet, als Boule und Petanque bei uns so gut wie unbekannt waren.

Das Boulodrome hat sechs Bahnen und liegt neben der „Bar sa Petanca“. Wie uns Chef Jaime erklärte, kann man keine Kugeln ausleihen. Wir aber hatten das Glück, dass mehrere Mitglieder zwei Kugelsätze dabei hatten. So stand einer Doublette nichts mehr im Weg.

Von Palma nimmt man in der Estació Intermodal an der Placa Espanya den Bus nach Port de Soller, dem etwa 5 km entfernten Hafen des Ortes. Im Dezember 2019 kostete die Einzelfahrkarte 2,90 Euro. Nach ca. 40 Minuten hält der Bus genau vor der Anlage am Rande der Altstadt von Soller.

Weitere Infos:

Bar sa Petanca, Carrer de Cetre, 29, 07100 Sóller

www.tib.org

Boule-Kugeln für Asterix

Status

Zum 60. Geburtstag der Comic-Figur Asterix bringt Obut nun eine limitierte Auflage von Petanque-Kugeln aus Edelstahl mit Goldprägung heraus.

Im Set sind 3 Zielkugeln aus Holz und eine handgefertigte Tragetasche aus Leder. Der Haken: Die Kugeln der Asterix-Box sind keine Wettkampfkugeln und lassen sich nicht mit einem Magneten aufheben.
Wer sich eines der 60 Sets für 960 Euro leisten will, erhält daneben auch einen Online-Zugang zum exklusiven „Club of Irreducible Petroleurs“.

Fotos (3): La Boule Obut

Messen, aber ganz genau!

Dieses Messgerät wird auf unseren Boule-Plätzen eher selten gesehen: Die Tirette. Aus Kunststoff oder Metall hergestellt, hat dieser Gliedermaßstab eine bewegliche Zunge aus Metall, um Unterschiede von wenigen Millimetern zu ermitteln.

Und so geht es: Die Messzunge der Tirette (links) wird grob ausgefahren. Dabei zeigt der bewegliche Schieber zur Sau. Dann legst du die Tirette mit unveränderter Einstellung zu der anderen zu messenden Kugel.

Hat die Kugel noch Luft, ist sie schlechter platziert. Berührt der Schieber die Sau, ist diese Kugel näher an der Sau. 

Zu Gast auf dem Boule-Platz in Dachau

Etwa 20 km nordwestlich von München liegt die Kreisstadt Dachau. Seit 2013 gibt es hier einen sehr liebenswerten Boule-Platz, er liegt im Park des ehemaligen Moorbades hinter der Stadtbücherei.

Erster Eindruck: Dieser Platz ist sehr groß, gut 30 x 5 Meter. Und sehr hart. Was nicht verwundert, denn das Areal wurde auf einem ehemaligen Tennisplatz angelegt. Spielt man eine Kugel zu hart, rollt sie noch meterweit. Ein guter Platz also, um den hohen Portee zu üben.

Neben dem Boule-Platz fließt der Ascherbach, wo eine Sitzterrasse und eine Kneipp-Anlage zum Wassertreten einladen.

Von München ist der Boule-Platz bequem mit der S2 zu erreichen: Vom Bahnhof Dachau sind es keine 10 Gehminuten durch die lebhafte Münchner Straße.

Boule-Kugeln gefunden

Am 23. Juli hat ein Gast der Pfälzer Residenz Weinstube in München dort eine Tasche mit Boule-Kugeln und -Zubehör vergessen. Wer kennt den Besitzer, der seitdem seine Boule-Kugeln vermisst?

Kontakt: 0 89 / 22 56 28 oder www.pfaelzerweinstube.de
Nachtrag: Vom Restaurantleiter der Weinstube haben wir erfahren, dass sich der Besitzer der Boule-Kugeln gemeldet hat. Er konnte die Tasche und die Kugeln beschreiben (schwarze Ledertasche, 3 Kugeln von Obut) und hat sie in der Weinstube abgeholt.

Notizen zum 37. Hofgartenturnier in München

  • 196 Mannschaften mit je 3 Spielern gestartet
  • Starke Spieler aus Frankreich und Luxemburg, aus Kroatien und der Schweiz
  • Im Finale 5 Franzosen aus dem Elsass/Grand Est
  • Trotz widrigen Wetters haben die Veranstalter das Turnier souverän „gewuppt“
  • Cloud-basierte Turnierverwaltung mit PC-Terminals und einem Großmonitor
  • Shopping-Angebote mit Boule-Kugeln, Zubehör und Bekleidung
  • Abends bot „Klassik am Odeonsplatz“ eine imposante Klang-Kulisse

Weitere Infos:
www.mkwu.de
https://www.youtube.com/watch?v=J2FkkA1gpqI

Eine neue Generation


Die Waschmaschine ist der natürliche Feind des Punktezählers (links). Als Ersatz bietet Obut nun seit einigen Wochen einen neuen Zähler an: Ganz aus Kunststoff, sehr leicht und kompakt, optisch eher aufgeräumt (rechts).

Erste Tests zeigen, dass der neue Punktezähler ebenso gut ist wie sein Vorgänger. Wichtigster Unterschied: Bei dem alten Modell konnten die Schrauben justiert werden, damit sich die Zählscheibe leichter oder schwerer drehen ließ.